Regina Brock

Mit Acryl, Bitumen, Kaffeesatz, Stein- und Marmormehl sowie Spachtel, Schwamm und Pinsel bearbeitet die Autodidaktin Regina Brock großformatige Leinwände und Holztafeln. Bei der Betrachtung entstehen Perspektiven und Gedanken, Landschaften und Welten, schaut man hindurch bzw. hinein entstehen neue Objekte und Figuren, die den Rahmen zum Raum machen. Ändert man seinen Standort projizieren Material und Farben für einen Augenblick wieder neue Perspektiven.

Formen und Objekte entstehen situativ im Prozess der Arbeit, sie verschwinden dabei häufig im Nebel der Farben oder stechen manchmal deutlich hervor. Ein Objekt findet sich jedoch in nahezu allen Arbeiten. Wobei sie durch ihre Lage und Ausprägung grundsätzlich das Gegenständliche verlieren, Farben und Kontraste verändern sich durch den Standort des Betrachters und den Neigungswinkel der Sichtachse.

Das Unbewusste wird durch die Betrachtung und Drehung der Arbeiten real und für einen Moment verliert das Abstrakte seine Bedeutung. Die Arbeiten entstehen auf dem Fußboden in meinem Atelier in Glinde und meine Familie ist der „Resonanzboden“ bei der Entstehung.
Alle Arbeiten haben bewusst keinen Titel, was dem Betrachter die Möglichkeit geben soll, seinen eigenen Namen und Bezug zu finden.

Mehr Informationen über die Künstlerin: www.reginabrock.com