Henning Hasselbach

Neben anderen kreativen Beschäftigungen (Musik, Bildhauerei, Schriftstellerei) malt Henning Hasselbach seit inzwischen über 25 Jahren und hatte bereits einige kleine Ausstellungen in Hamburg und seiner Herkunftsstadt Wiesbaden.

Bei der Malerei legt er großen Wert auf die Wahl des Materials und den weitestgehend handwerklichen Umgang damit. Alle seine Leinwände grundiert er seit Beginn selbst mit klassischem Halbkreide- oder Kreidegrund. Für den Bildaufbau verwendet er (größtenteils selbst hergestellte) Gouachen, Temperas und Ölfarben. Naturgegeben bedeutet dies ein langsameres Arbeiten, als es mit modernen Acrylfarben möglich wäre, bietet aber auch eine große Bandbreite an Möglichkeiten, die der Künstler bei Acryl nicht finden konnte. Außerdem hat sich über die Jahre so ein tieferes Verständnis für die Werkstoffe ergeben, so dass er diese im Laufe der Zeit immer gezielter einsetzen kann.

Die Motive seiner Arbeiten wirken vordergründig, fast dekorativ, laden den Betrachter aber immer zu einer Entdeckungsreise ein – eine bemalte Leinwand trägt niemals nur ein einziges Bild, das zu entschlüsseln, zu dekonstruieren und zu interpretieren immer wieder ein neues Erlebnis schafft. Die Einfachheit der Formensprache steht im Widerspruch zur möglichen Interpretationsbandbreite. Diesen Effekt kultiviert er nun seit einigen Jahren und es erstaunt ihn tatsächlich immer wieder, wenn ihm ein neuer Schritt in die „richtige“ Richtung gelungen ist und sich wieder neue Möglichkeiten auftun.

Mehr Informationen über den Künstler: www.henninghasselbach.de