Alexandra Eicks

Alexandra Eicks ist 1966 in Köln geboren und lebt in Hamburg. Als selbständige Künstlerin lebt sie von der Malerei, Illustration und Grafik, stellt aus, (ver)führt Menschen aller Altersgruppen in Kursen und Workshops zur Kunst und entwickelt Kunstprojekte und Konzepte aller Art.

In der eigenen Arbeit ist sie „Serientäterin“. Eher „politische“ Bilderserien zu Frauen in der Kunst oder dem Verspeisen von Tieren stehen dabei gleichberechtigt neben Reihen von Naturbildnissen wie z.B. Wäldern oder Bildern des Menschen.

Die eingereichten Werke stammen aus ihrer Serie “Fußgängerzonen”, die sie 2011 begonnen hat und fortlaufend ergänzt. Die Serie zeigt das pulsierende Leben in den Fußgängerzonen verschiedener Städte – national wie international. Die Menschen streben in die unterschiedlichsten Richtungen, mal mehr, mal weniger geschäftig. So vielfältig die Orte (San Francisco, Hamburg, London, Amsterdam, Wien, Aix-en-Provence, Prag, Honolulu u.v.m.), so uni-form setzen sich immer wieder die gleichen Phänomene wie von selbst in Szene. Denn so individuell die Selbstwahrnehmung auch ist, so omnipräsent und gleichermaßen austauschbar sind Straßenpflasterung, Kleidung oder erst Recht Mitgeführtes: Einkaufstüten immer gleicher, global agierender Marken-Ketten sind freiwillige oder unfreiwillige, betont uni-forme Bekenntnisse eines ›Auch-hier‹ oder ›Auch-ich‹.

Die Bilderserie regt dazu an, den vorgelegten Blickwinkel mental nach oben zu verändern und das Interesse auf das zwar ebenfalls Zeitgeist-tangierte, gleichwohl aber noch zuverlässigste Individuelle der Köpfe zu richten – aber diese fehlen. Nur Kinder und Hunde haben noch einen eigenen Kopf.

Mehr Informationen über die Künstlerin: www.alexandra-eicks.de